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Forschungsprojekt bioblox


Projektbeschreibung

Das Projekt bioblox ist eine Kooperation der IBL Umwelt- und Biotechnik GmbH in Heidelberg mit dem DVGW - Technologiezentrum Wasser (TZW) in Karlsruhe und ist auf eine Dauer von drei Jahren (2013-2015) ausgelegt.

 

Der Fokus liegt auf der Untersuchung des Potentials einer kombinierten Anwendung der innovativen UV-Technologie und der traditionellen Methode der Abluftreinigung via biologischer Abbauprozesse.

Tauglichkeitstests für Kombinationsverfahren


Im Bereich der UV-Technologie spielt die langjährige Erfahrung mit der uviblox®-Technologie eine wichtige Rolle, hier werden verschiedene Varianten auf ihre Tauglichkeit für das Kombinationsverfahren getestet, z.B. Fotolyse, Fotokatalyse und Fotolyse mit Ozonbildung.

 

Im Bereich der biologischen Abbauprozesse werden unterschiedliche Konzepte verbaut, um die optimale Ausnutzung zu erzielen. Zu den drei bekanntesten Bauweisen von biologischen Reaktoren gehören der Biofilter und der Biorieselbettreaktor, welche beide zur direkten Behandlung von Abluft mit organischem bzw. anorganischem und befeuchtetem Trägermaterial eingesetzt werden, auf dem die Mikroorganismen aufwachsen. Beim Biowäscher hingegen befinden sich sowohl die Mikroorganismen als auch die Schad-/Geruchsstoffe in gelöstem Zustand.


Ziel: Verbesserung der biologischen Abbaubarkeit persistenter Stoffe

Das Ziel des Forschungsprojektes ist es, Lösungen für bisher nicht oder nicht zufriedenstellend abbaubare Substanzen anbieten zu können (z.B. von Furan). Daher liegt der Fokus bei den Versuchen auf Stoffen, die nicht alleine durch UV-Bestrahlung oder biologischen Abbau eliminiert werden können. Ein potenzieller Mechanismus ist die Erhöhung der Bioverfügbarkeit persistenter Stoffe durch die Einwirkung von UV-Strahlen, um die biologische Abbaubarkeit zu verbessern.

 

Zusammen mit dem Projektpartner DVGW - Technologiezentrum Wasser (TZW) in Karlsruhe, welcher eine langjährige Erfahrung im Bereich der mikrobiellen Altlastensanierung aufweisen kann, werden Arbeitspakete ausgeführt. Während die IBL GmbH sich stärker um Details der Prozesstechnik sowie um die UV-Stufe kümmert, obliegt dem TZW die Aufgabe der Ausarbeitung einer biologischen Behandlung mit all ihren Aspekten wie toxische Beeinflussung von Substanzen, den Methoden zum Nachweis des Abbaus inklusive der Analytik und die Anzucht von adaptierten Kulturen.

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